„Waldlust-Kicker“ zeigen deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche
Im Vergleich zur Vorwoche kehrten einige Leistungsträger zurück in die Startelf. Abwehrchef Hatim Rachid und der gesperrte Dominik Krumnack fehlten hingegen. Jan Schober feierte im Tor seine Premiere, zeigte eine solide Leistung, sah jedoch bei den beiden Gegentreffern unglücklich aus. Die Gäste hätten mit einem Sieg auf den dritten Tabellenplatz aufrücken können, nutzten aber in den Anfangsminuten ihre Torchancen nicht. Luca Leifels machte es hingegen besser und netzte zweimal sehenswert ein (15.+21. Minute). Almas Yosofi lief in der 27. Minute allen davon und erhöhte überraschend auf 3:0. Eine Minute später fiel der 3:1-Anschlusstreffer. Jörg Philippen vergab kurz vor der Pause freistehend mit dem Kopf.
Die 3:1-Pausenführung sollte im zweiten Spielabschnitt nicht lange halten. Gencler traf nämlich bereits in der 50. Minute zum zwischenzeitlichen 3:2. In der Folge mussten Leifels und Yosofi verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die Gäste wurden fortan druckvoller und erspielten sich einige gute Tormöglichkeiten. United gelang kaum noch Entlastung nach vorne. Das Glück sollte aber bei den „Pöhlern“ sein. Sie kämpften aufopferungsvoll und erzielten in der 86. Minute – durch einen Konter – das erlösende 4:2. Das spielentscheidende Tor gelang Routinier Mario Casanova, der mit seinem fortgeschrittenen Alter abermals zu überzeugen wusste. Die Moral bei Gencler war nun gebrochen, so dass in der 92. Minute noch ein „Kacktor“ zum umjubelten 5:2 gelang. Der gegnerische Torhüter trat kurios unter dem Ball. Arnd Zeigler wäre stolz auf diesen Treffer.
Am kommenden spielfreien Wochenende können die „Pöhler“ ihre Füße hochlegen, ehe dann der Tabellenzweite zur Waldlust kommt (Anm. d. Red.: Der Anstoß erfolgt am 17.05.2026 um 13 Uhr).
„Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht gezeigt als im letzten Spiel und deshalb verdient gewonnen. Dieses Auftreten wollen wir bis zum Saisonende beibehalten“, sagte der glückliche Trainer Maurice Nordhoff.
Torschützen: 1:0+2:0 Luca Leifels (15.+21. Minute), 3:0 Almas Yosofi (27. Minute), 4:2 Mario Casanova (86. Minute), 5:2 Eigentor (92. Minute)


