„Pöhler“ enttäuschen beim Tabellenschlusslicht – Ausgleichstreffer in 15. Minute der Nachspielzeit
Kopfschütteln bei den United-Verantwortlichen sorgte, dass beide Teams in schwarzen Trikots spielen sollten. Auch Leibchen waren keine bei den Gastgebern vorhanden, so dass beide mit den widrigen Gegebenheiten auskommen mussten. Die „Pöhler“ bekamen bereits in der 6. Spielminute einen Elfmeter zugesprochen. Daniel Groda scheiterte jedoch am Aluminium. Drei Minuten später erzielte Almas Yosofi dann doch die frühe Führung. Kurz vor der Halbzeit konnte Inter – aus dem Nichts – zum 1:1 ausgleichen (38. Minute).
In der 53. Minute drehten die Hausherren – durch einen zugesprochenen Elfmeter – gar das Spielgeschehen zu ihren Gunsten und verwandelten sicher zum 2:1. Yosofi konnte in der 63. Minute wiederholt ausgleichen. Es ergaben sich nunmehr Torchancen auf beiden Seiten. In der 80. Minute traf Inter zum umjubelten 3:2. Die harte Zweikampfart der Hausherren in der Folge brachte die Gemüter auf, so dass der Unparteiische auf das „Start-Stop-Konzept“ zurückgriff und das Spiel unterbrach. Folgedessen gab es eine ziemlich üppige Nachspielzeit. Mit der letzten Aktion des Spiel zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt. Diesmal Strafstoß für United. Hatim Rachid nahm sich den Ball und traf sicher zum 3:3-Endstand.
„Wir haben uns eher mit den widrigen Gegebenheiten beschäftigt als mit dem Spiel zu befassen. Daraus resultierte ein ziemlich wildes Spielgeschehen, woraus wir zum Glück noch einen Punkt mitnehmen konnten“, sagte Trainer Maurice Nordhoff nach dem Spiel.
Torschützen: 0:1+2:2 Almas Yosofi (9.+63. Minute), 3:3 Hatim Rachid (105. Minute; Strafstoßtor)


